=^..^=Cateleven=^..^=

Lucys Epilepsie


Von Mitzi und Mausi

Danke an Mitzi und Mausi

Von den Zwergen Für Lucy--Von Rike

Meine Geschichte: Vorab 4 Bilder die nach meiner OP enstanden sind.

ein Bild
ein Bild

Diese Catnip-Kissen habe ich nach der OP von Claudia (Luna-Hilfe) geschenkt bekommen. Es hat mir etwas Trost gespendet.

ein Bild
ein Bild

Das erste Bild hat Frauchen damals der Luna-Hilfe geschickt.
Kurze Zeit später wurde ich als Notfall dort veröffentlicht.
Hier könnt ihr es nachlesen
Lucy bei der Luna-Hilfe

Hier nun meine Geschichte. Niedergeschrieben von meinem Frauchen.
ein Bild

Epilepsie bei Katzen
Ein Thema mit dem ich mich zuvor nie beschäftigt habe und auch nicht beschäftigen mußte.

Bis zum folgenden Tag: 14.05.05 Uhrzeit: 5.30 Uhr

Lucy (sie war damals 11 Jahre alt) hatte an diesem Tag ihren ersten epileptischen Anfall.
Dies war ein großer Schock für mich. Denn zu diesem Zeitpunkt wußte ich nicht das es ein epileptischer Anfall war. Sie lag morgens gegen 5.30 Uhr zappelnd
auf dem Boden. Ich dachte sie würde sterben. Mein erster Gedanke war,
sie hat etwas verschluckt. Mit meinen Fingern habe ich versucht in ihr
verkrampftes Mäulchen zu gelangen. Aber ich habe keinen Fremdkörper spüren können.
Nach einigen Minuten kam sie wieder zu Bewusstsein. Sie hatte ganz große Augen, überall hing Schaum...
Ich war überglücklich das sie wieder da war. Ich war völlig durcheinander und in voller Sorge.
Ich hatte die Welt nicht mehr verstanden. Was war das?

Kurz darauf sah ich dann auch schon Blut schon tropfen. Es war meins.
Ich hatte mich an ihren Zähnen verletzt. Zum Abend hin hatte sich mein Finger ziemlich entzündet und mußte zum Notarzt. Was so kleine Katzenzähne und ihre Bakterien doch so anrichten können. Mein Finger sah aus wie eine aufgeplatzte Fleischwurst.

Am gleichen Tag rief ich bei der Tierärztin an und schilderte ihr was mit Lucy passiert war. Schnell kam sie drauf das es sich wahrscheinlich um einen epileptischen Anfall handeln könnte. Sie gab mir einen Termin und sagte ich sollte Lucy weiterhin beobachten.

Ich lies Lucy durchchecken. Es wurde ein großes Blutbild gemacht. Dabei kam heraus das ihr Bilirubin Wert mächtig erhöht war. Sie bekam ein Antibiotika.Der erhöhte Bilirubin Wert konnte aber nicht die Ursache für ihren epileptischen Anfall sein. Als dann weitere Anfälle folgten bekam Lucy "Luminaletten". Ein Medikament welches die Anfälle unterdrückt. Dieses Medikament ist auch für Kinder gedacht.Lucy bekam erstmal eine ganz kleine Dosis.

Mit der Zeit stellte ich dann fest das ich mich nicht mehr gut bei der Tierärztin aufgehoben fühlte. Ich hatte das Gefühl das ihr in Sachen "Epilepsie bei Katzen" einfach die Erfahrung fehlt. Immer und immer wieder wurde Lucys Blut kontrolliert, mal das Herz abgehört,..sonst nichts. Und die Rechnungen wurden immer mehr! Ich hatte das Gefühl ich trete auf der Stelle. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon eine Menge Geld los.Wir kommen hier zu keinem Ergebnis,..dachte ich mir.

September/Oktober
Schließlich hatte mich dazu entschlossen in der Tierklinik anzurufen. Denn diese hat bei uns einen guten Ruf. Dort ging alles wieder von vorne los. Nur dieses mal wurde von Untersuchungen gesprochen die der zuvor behandelnde TA nicht wirklich erwähnt hatte. Vielleicht hatte er auch nicht alle Möglichkeiten in der kleinen Praxis. In der Klinik wurden mir zum ersten mal alle möglichen Grunderkrankungen genannt. Welche die Anfälle auslösen könnten.

Es wurde u.a ein Blutzuckertagesprofil erstellt. Dafür mußte Lucy den ganzen Tag in der Klinik bleiben :-( Ich glaube es waren 12 Stunden. Denn als weitere Ursache ihres Anfallleiden hätte eine Hypoglykämie (verminderter Blutglukosespiegel)in Frage kommen können. Ihr Bauch wurde an diesem Tag auch noch geröngt!

Ergebnis dieser beiden Untersuchungen:

Aufgrund des unauffälligen Abdomenschalls und Blutzuckertagesprofils ist eine Hypoglykämie in Folge eines Insulinoms als Ursache für die epileptischen Anfälle als unwahrscheinlich anzusehen.

Auch bekam sie ab sofort eine weitaus höhere Dosis an Luminaletten wie es vorher der Fall war. Eine 1/4 Tablette am Tag. Die rein gar nichts bei Lucy bewirkt hatte. Sie hatte immer wieder Anfälle.

Neue Dosis Morgens: eine 3/4 Tablette und Abends eine 3/4 Tablette.
Mit der neuen hohen Dosis hatten sich ihre Anfälle deutlich verringert.

Kleine Anmerkung zum Thema Tabletten und Einnahme: Am Anfang war es lange ein Kampf. Mit allen möglichen Leckerlis habe ich versucht Lucy ihre Tabletten zu geben. Mal hat es funktioniert, dann wieder nicht. Mittlerweile mache ich es ganz anders. Ich mache ihr das Mäulchen auf und lass die Tablette einfach in ihren Hals fallen. Das klappt aber auch nur so gut weil Lucy so ein braves Kätzchen ist. Sie ist so eine liebe und läßt es immer über sich ergehen. Diese Methode ist in unserem Fall für alle beteiligten die schnellste und die beste!

Ergebnis aller Untersuchungen: Keine Ursache für die epileptischen Anfälle gefunden! Einzige Untersuchung die nicht gemacht wurde, ein MRT. Ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers. Mit einem MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die oft eine hervorragende Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen erlauben.

Mir wurde vorerst von abgeraten. Kosten für ein MRT, laut Klinik, ca. 500 - 600 Euro! (einige Monate später hat der TA gesagt, wenn Lucy damals wirklich einen Gehirntumor gehabt hätte, dann hätte sie es nicht bis heute geschafft). Es kann also ausgeschlossen werden!

Zu diesem Zeitpunkt bin ich mit der Klinik dann erstmal soweit verblieben das ich in 2-3 Monaten noch mal zur Kontrolle komme. Denn nach dieser Zeit sollte ihr Phenobarbitalblutspiegel kontrolliert werden. Augrund der neuen Dosis der Luminaletten.

8.12.05
Dieser Tag war kein schöner Tag! Ich merkte schon morgens das mit Lucy etwas nicht stimmt. Sie war so schlapp und lustlos. Als ich von der Arbeit kam hatte sich ihr Zustand verschlimmert. Ich bin sofort und in totaler Sorge in die Klinik gefahren. Es kam heraus das Lucy eine Körpertemperatur von 40,2 Grad hatte. Sie hatte hohes Fieber! Ihr Allgemeinbefinden laut Befund: mittel bis hochgradig gestört! Schlaffe Haltung, Seitenlage, matt, apathisch!

Ich mußte Lucy dort lassen. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Ich hab so viel geweint. Gleich Abends hatte ich wieder in der Klinik angerufen. Ich mußte wissen wie es ihr geht. Doch Lucy ging es nicht viel besser. Die kommende Nacht konnte ich nicht schlafen.

9.12.05

Es folgten weitere Untersuchungen. Sie wurde wieder geröntgt und ein Blutbild wurde wieder gemacht.

Ergebnis Blutbild: Im Blutbild zeigten sich Hinweise auf ein akutes Entzündungsgeschehen (Leukozytose mit Linksverscheibung). Ergebnis beim Röntgen des Bauches: Eine unklare Struktur (eine Zubildung) im mittleren Abdomen. Im rechten mittleren Abdomen (dort wo Lucy am meisten scmerzhaft war)kranial der rechten Niere ein undeutlich geformtes und schlecht von der Umgebung abgrenzbares, relativ echogenes, sehr fein strukturiertes Gebilde mit mehreren hypoechogenen, konfluierenden, unregelmässig geformten Arealen (beide Echomuster sehr homogen). Zuordnung des Gebildes zu einem Organ war nicht möglich! Pankreas und Lymphknoten wurde ausgeschlossen! Möglicherweise hätte es sich bei der Zubildung in der Bauchhöhle um einen entzündlichen Prozess handeln können, der die Ursache des Fiebers gewesen sein könnte.

Dies sollte beobachtet werden und ggf. sollte eine Wiederholung der Ultraschalluntersuchung erfolgen!

10.12.05
Kein Fieber. Keine freiwillige Futteraufnahme. Wurde nach Bauchultraschall zwangsgefüttert. Das sonstliche Befinden war ruhig und aufmerksam.

Darauf die Tage: Über das Wochenende hatte sich Lucys Allgemeinbefinden verbessert. Lucy war noch immer in der Klinik. Sie hat freiwillig gegessen und ihre Körpertemperatur war wieder im Normbereich.

Am 12.12.05 durfte ich Lucy, nach Rücksprache mit der Chirurgie, wieder mit nach Hause nehmen. Ich war so happy an diesem Tag. In den Tagen davor dachte ich das Lucy nie wieder heimkommen würde :-( Allerdings sollte in einer Woche eine Wiederholung der Ultraschalluntersuchung erfolgen. Um zu sehen ob diese Zubildung in Lucys Bauch noch da ist. Dieser Termin war dann am 20.12.06

Ein schrecklicher Tag. Ich bin morgens mit Lucy in die Klinik gefahren. In voller Hoffnung das diese Zubildung im Bauch weg ist. Aber dies war nicht der Fall. Die Ärzte hatten mir dringend zu einer OP geraten. Das darf doch einfach nicht wahr sein dachte ich mir. Warum nur? Ich wurde gefragt ob ich das möchte. Tja, was sagt man da? Natürlich wollte ich Lucy helfen und habe unter Tränen mein ok gegeben. Ich hatte mich nach den Kosten erkundigt. Denn zu diesem Zeitpunk war der Kredit, den ich nur für Lucy aufgenommen hatte, völlig erschöpft. Mir wurde ein Kostenvoranschlag von ca. 800 Euro gemacht. Da war der nächste Schock. Wo soll ich bloß so viel Geld hernehmen? Egal, jetzt zählt nur eins. Meine Lucy!

Da stand ich nun am Tisch. Habe Rotz und Wasser geheult. Wir müßen sie noch etwas fragen sagte die Ärztin zu mir. Was sollen wir tun wenn wir beim öffnen der Bauchhöhle festellen das wir nichts mehr machen können? Wenn Lucy im inneren verkrebst ist. Sollen wir sie einschlafen lassen oder sollen wir sie wieder zu machen und sie nehmen sie wieder mit nach Hause?

Was in diesem Moment in mir vorging kann ich an dieser Stelle nur sehr schwer wiedergeben. Ich war wie gelähmt. Tränen drückten sich durch meine eh schon dicken und verweinten Augen. Es dauerte einige Minuten bis ich in der Lage war zu antworten. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Lucy soll nicht leiden,...habe ich gesagt! Oh mein Gott, was hatte ich da gesagt? Ich gab den Ärzten mein ok das sie Lucy, wenn das schlimmste eintrifft, töten dürfen. Das hört sich jetzt vielleicht plump an, aber das habe ich gedacht.

Ich habe mich unter Tränen von Lucy verabschiedet. Mit den Worten: Mach mir bitte keinen Kummer! Ich wußte nicht ob es ein Abschied für immer sein sollte...

Fix und fertig bin ich in mein Auto gestiegen und bin heimgefahren. Für den darauf folgenden Tag hatte ich mir Urlaub genommen. Denn ich meinem Zustand war es nicht möglich zu arbeiten. Ich war mit den Nerven am Ende...

Am nächsten morgen sollte die OP sein. Ich konnte kaum schlafen und als ich am nächsten Morgen erwacht bin,...war mein erster Gedanke: Lebt Lucy noch? Warum ruft die Klinik nicht an?

Plötzlich kam ein Anruf. Es war mein Freund. Schau mal ins Forum hat er gesagt. Was ich dort dann lesen mußte hat mich zu tiefst berührt. Ein Forumsmitglied hatte zu einer Spendenaktion für Lucy aufgerufen. An dieser Stelle noch mal ein großes Danke an Sabine, die Lunahilfe und alle Spender! Das werde ich nie vergessen! Danke!
Ich konnte das nicht glauben. Es gab mir den Rest. Da gab es Menschen, die man noch nie in seinem Leben persönlich gesehen hatte, die so etwas für einen tun wollten. Es war unglaublich! Denn nach wie vor wußte ich nicht wie ich diese teure OP bezahlen sollte.

Dann wieder ein Anruf. Es war die Klinik. Lucy lebt!!! Ich war so überglücklich. Es ist nicht zu beschreiben. Die Sonne ging wieder auf. Meine Lucy lebt!!! Diese Zubildung die auf dem Ultraschall entdeckt wurde, konnte nicht gefunden werden. Es gab keine! Das war erstmal eine sehr gute Nachricht! Auch wenn ich doch gerne gewusst hätte was das auf dem Ultraschall war.

Von Lucys Organen wurden mehrere Proben entnommen. Das Ergebnis sollte ich nach einigen Tagen erhalten! Am 23.12.05, ein Tag vor Weihnachten, endlich der Anruf aus der Klinik. Wenn sie möchten können sie Lucy heute abholen. JA JA JA, wann soll ich da sein? Ich war so überglücklich und bin sofort nach der Arbeit in die Klinik gefahren. So glücklich war ich als ich Lucy erblickte! Auch wenn sie sehr erschöpft und mitgenommen aussah! Sie hatte viel hinter sich. Schließlich war es eine größere OP. Mit einem Bauchschnitt von mindestens 20cm.

Die darauf folgenden Tage mußte ich aufpassen das Lucy ihre Wunde nicht leckt, mußte die Wunde täglich kontrollieren, auf ihren Kotabsatz achten und ihr nur weiches Futter geben. kein Trofu!

Mein Wohnzimmer ähnelte in den nächsten Wochen eher einer Krankenstation. Matratze ins Wohnzimmer geholt, Treppchen zur Fensterbank gebaut usw. Lucy war sehr schwach und konnte oft schwer einschätzen zu was sie, in ihrer Verfassung, in der Lage ist. Sie durfte aufgrund ihre Wunde nicht stürzen. Darauf mußte ich eben sehr aufpassen.

Nach einigen Tage habe ich in der Klinik angerufen. Ich wollte hören ob das Ergebnis schon vorliegt. Es wurde mir gesagt das es noch nicht da ist und es noch dauern könnte. Das Jahr war fast zu Ende. Vielleicht sollte ich das Ergebnis erst im neuen Jahr erfahren :-(

Doch dann, kurze Zeit nach dem Gespräch der Klinik. Das Ergebnis ist soeben reingekommen. Die Frau am Telefon sagte zu mir,...mir ist es wichtig ihnen diese frohe Botschaft noch im alten Jahr zu überbringen!!!

Es wurde nichts gefunden. Nichts was auf einen Tumor schließen lässt. Das war ja meine größte Sorge! Diesen Tag werde ich nicht vergessen. Ich glaube diese Frau wußte ganz genau wie glücklich mich diese Nachricht machen würde! Mit Worten nicht zu beschreiben! So endete das alte Jahr mit einer so tollen Nachricht.

Mir kamen zwar gewisse Gedanken hoch,..wie z.B,...hat man Lucy umsonst operiert? Man könnte es denken. Aber auf der anderen Seite habe ich die Gewissheit das in Lucys Bauch kein Tumor schlummert!

Diese harte Zeit war nun erstmal überstanden. Lucy und auch ich mußten uns die kommenden Tage und Wochen dann erstmal erholen..es war eine schlimme und sehr anstrengende Zeit! Damit ist das Kapitel OP und Klinik vorerst beendet!

Nach einigen Tagen wurden die Fäden gezogen.

Dann hatte Lucy an folgenden Tagen wieder epileptische Anfälle:

12.05.06
13.05.06
23.05.06
16.06.06

Da mir das schon wieder sehr viel vorkam habe ich mir beim TA einen Termin geben lassen. Ich wollte doch mal den Phenobarbitalspiegel testen lassen. Ich wollte einfach wissen ob Lucy mit ihren Lumis immer noch gut eingestellt ist.

In diesem Zuge wollte ich dem Tierarzt auch die Kahlen Stellen an Lucys Bauch usw. zeigen. Denn diese sind mir Wochen zuvor schon immer wieder mal aufgefallen. Auch das sich Lucy an diesen Stellen intensiver putzt. Am Anfang waren es nur kleine Stellen. Die folgenden Bilder sind zu einem späteren Zeitpunkt entstanden. Zu dieser Zeit war es besonders schlimm!

ein Bild
ein Bild
ein Bild
ein Bild
ein Bild

Ich hatte mir einen Tierarzt rausgesucht. Denn ich wollte nicht immer wegen jeder Kleinigkeit in die Klinik fahren. Außerdem ist das auch nicht im Sinne der Tierklinik. Ich habe einen guten TA gefunden. Dort muß ich nicht lange warten und es ist eine angenehme und ruhige Atmosphäre dort. Dies ist für Lucy wichtig. Denn Stress und lange Wartezeiten können bei Lucy auch Anfälle auslösen.

Es wurde ein großer Check Up gemacht.
Einige Werte waren nicht in Ordnung. Ihr Phenobarbitalspiegel war in einem guten Bereich! U.a waren die Eosinophile nicht im Normalbereich. Die Leukozyten auch nicht...

Zu Lucys kahlen Stellen hat der TA folgendes gesagt: Aufgrund dessen welche Stellen betroffen sind und was Lucy erlebt hatte,...handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine psychogene Leckdermatitis. Ausgelöst durch die Klinikauffenthalte und der Stress der damit verbunden war. Aber da die Eosinophile nicht im Normbereich waren könnte es auch auf eine Futtermittelallergie schließen. Obwohl der TA sich eigentlich sicher war das es psychisch bedingt ist.

Ich habe dann also einen Allergietest machen lassen. Einen Allercept Screening Test. Auch wurde zur Kontrolle noch mal ein neues Blutbild erstellt.
Ergebnis Allercept Screening Test: Es wurde nichts auffälliges gefunden! Eine Futtermittelallergie kann hiermit "eigentlich" ausgeschlossen werden.
Aber ich denke ich werde doch noch mal ein Blutbild machen lassen und den Allergie-Test wiederholen. Empfehlung vom TA.

Ergebnis neues Blutbild:
Die Werte die vorher nicht ok waren, sind nun wieder im Normbereich. Lucy bekommt nun regelmässig Feliconcept Haarglanz, ein Ergänzungsfutter für Katzen, u.a Therapieunterstützend bei Hauterkrankungen, die mit Haarverlust einhergehen, bei mattem, auch schuppigen Haarkleid.
Lucys Fell hatte sich schon nach den ersten Tabletten deutlich verbessert.
Es wurde glänzend und weich. Vorher war es stumpf und struppig.

Um ihre psychische Verfassung zu verbessern begann ich mich mit Bachblüten zu beschäftigen. Ein Thema was mir vorher auch völlig fremd war.
Ich habe mir Bücher besorgt und mir die passenden Blüten
für Lucy rausgesucht. Ich habe mir etwas in der Apotheke mischen lassen.
Diese bekommt sie ca. 4x am Tag.

Star of Bethlehem
Crab Apple
Olive
Rock Water

Lucy ist (wenn es keine Allergie ist) durch OP und Klinikaufenthalte traumatisiert. Dann noch die Leckdermatitis...

Hiermit ist Lucys Geschichte erstmal niedergeschrieben. Ich hoffe das ich vorerst nichts mehr ergänzen muß. Meiner Lucy geht es gut. Und dann geht es auch mir gut. Natürlich hat sich so einiges in meinem Leben verändert.
Da Lucy 2x am Tag ihre Medis braucht, muß ich jegliche Freizeit Unternehmungen darauf anpassen.
In den Urlaub fahren ist überhaupt kein Thema mehr. Das geht nicht! Aber das alles ist mir auch nicht wichtig! Wichtig ist nur das Lucy versorgt ist und das sie weiß das ich immer für sie da bin.

Danke an die, die sich Zeit für Lucys Geschichte genommen haben.

Ich stehe gerne zur Verfügung, falls ich jemandem helfen kann:
Post an uns

gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB

=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=